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BASF kaufen


02.12.2002
Deutsche Bank

Die Analysten der Deutschen Bank bleiben auf Grund der jüngsten Unternehmenspräsentation bei ihrer Empfehlung, Aktien von BASF (WKN 515100) zu kaufen.

Die Analysten heben drei entscheidende Punkte hervor:

1) Das Management konzentriere sich nach wie vor auf das internationale Wachstum. Da die wirtschaftliche Erholung aber noch nicht absehbar sei, wolle sich das Management weiter durch interne Maßnahmen wie Kosteneinsparungen (zusätzliche 400 Mio. EUR im Jahr 2003 und 450 Mio. EUR im Jahr 2004) auf das Ertragswachstum konzentrieren und Marktanteile nur durch die Hinzufügung neuer Kapazitäten erringen. Das EBIT-Wachstum auf Grund der zuletzt hinzugefügten Kapazitäten müsse aber erst sichtbar werden. Das Management schätze, dass 40% des 2-stelligen Volumenswachstums im 3. Quartal auf die Hinzufügung neuer Kapazitäten zurückzuführen sei. Auf Grund von Anlaufkosten sei aber hier der Beitrag zum EBIT noch gering.


2) Zur Dividendenpolitik: Obwohl das Management den Umfang der Dividende für 2002 noch nicht habe angeben können, sollte diese auf Grund der Auszahlungspolitik von BASF in enger Verbindung mit der EBIT-Entwicklung gegenüber 2001 ansteigen. Derzeit werde mit einer EBIT-Steigerung von 15% gerechnet. Die Analysten gehen daher mit einem konservativen Dividendenanstieg um 8% aus.

3) Das Management von BASF sei sich des schwachen Abschneidens von Agchems und der negativen Beachtung dieses Umstandes sehr bewusst. Die Analysten seien zwar noch immer besorgt, dass Agchems im internen Vergleich noch einige Quartale in den Ergebnissen hinterherhinken könnte, sie erwarteten aber nicht, dass das Management diesen Umstand noch viel länger ohne aggressive Maßnahmen hinnehmen werde.

Die Aktie von BASF werde zur Zeit mit einem Kurs-EBITDA-Verhältnis 2003 von 4,5 gehandelt, was einem Abschlag gegenüber dem Branchenschnitt von 13% entspreche. Zwar sei der Optimismus hinsichtlich einer wirtschaftlichen Erholung noch schwach, die "Selbsthilfemaßnahmen" des Managements sollten aber dazu führen, dass die Erträge zumindest gehalten werden könnten.

Die Analysten der Deutschen Bank bleiben daher bei ihrer Kaufempfehlung für Aktien von BASF und bei ihrem Kursziel von 49 EUR. BASF sei eine der von den Analysten bevorzugten, globalen Chemieaktien auf der, 20 Aktien umfassenden, europäischen Schwerpunktliste der Deutschen Bank.



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